Samstag, 16. Juni 2012

Wir haben gebaut.




Und die Phase des Aufregens haben wir eigentlich schon lange hinter uns. Eine Sache die es definitiv verdient, dass man sich über sie lauthals jeden Tag mokiert wird bei uns nun ganz anders "gefeiert". Mehr oder weniger stillschweigend wird zur Kenntnis genommen, dass etwas nicht so ist, wie es der Traum vom Optimum erfordert.

JA, wir haben immer noch keinen Internetanschluss. Auch drei Monate nach dem Umzug und sechs Monate nach dem Auftrag hat die Telekom es noch nicht geschafft.
Und heutzutage lohnt sich das Anschalten des Rechners kaum, wenn es keinen Internetzugang gibt.
Gut, dass wir unsere "Smartphones" besitzen, die uns wenigsten mit einem Hauch des WWW versorgen können.
Das reicht dann für das Lesen von Mails und Nachrichten im Netz und fürs Bloggen.

Das, was sich dann erst nach Urlaub in einer netzfreien Zone anfühlt, wird langsam zum nervenaufreibenden Hin und Her. Nein, man denkt am besten nicht darüber nach, dass unser Baugebiet seit Oktober 2011 freigegeben ist und wir nun Juni 2012 haben, die Kabel schon lange liegen und evtl. nur ein spezieller Tkom-Mitarbeiter einen sehr kleinen Knopp drücken muss. Wahrscheinlich ist das bei allen Arbeitsgängen der Tkom so, aber es müssen erst eine bestimmte Anzahl an Briefen und Mails geschrieben werden und tausendunddrei Telefonate geführt werden, damit sie das Drücken eines Knoppes in den nächsten Monaten in ihren Terminplan eintragen können. (Betonung liegt auf EINTRAGEN! AUSFÜHREN erfordert wahrscheinlich die gleichen Maßnahmen zum
Quadrat...)

Nun werden wir zunächst einmal Internet über Funk testen. Immerhin die nächsten vier Wochen auf Kosten der Tkom.


Wenn alles klappt und der richtige Mitarbeiter im richtigen Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt grade nicht im Urlaub ist, auf dem Sofa rumpupst oder in einem Aufzug steckengeblieben ist sondern den passenden Knopp drücken kann.
*seufz*




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