Manchmal, da macht die Paula-Katze sich auf die Suche nach einem Abenteuer.
Sie hat mal gehört, das Abenteuer oft in dunklen Höhlen beginnen.
Da ihr keine Ecke zu klein ist um sich hinein zu quetschen und sie es mag, wenn es dunkel und kuschlig ist, geht sie an manchen Tagen gern auf Höhlensuche.
Wie vor kurzem, als ich versuchte das Bett zu machen und dafür mit einem beherzten Schwung an meiner Decke zog und mich dann wunderte, dass diese so schwer geworden war.
Hm?
Klemmte die Decke irgendwo fest oder stand ich drauf?
Was war denn das?
NEIN!
Die Decke maunzte mich wirklich an!
Und dann entstieg ihr eine sich streckende Katze.
Guckte mich an.
Drehte sich einmal im Kreis.
Um anschließend im gebückten Krabbelgang wieder unter der Decke zu verschwinden.
Nicht ohne ein "Katzenlesezeichen" aus dem Deckenwust zu hängen, á la "Vergiss nich, dass ich hier noch liege!".
Gestern war die Paula-Katz wieder auf der Suche nach eine Höhle.
Das Bett war schon gemacht.
Aber es musste doch noch irgendwas anderes geben!
Ohjaaa, da lag ja eine Wolldecke.
Und die Paula-Katz ist ja eine Höhlensuchkatze, wie ich jetzt weiß.
Selbst in der kompaktesten und flachsten Wolldecke findet sie eine Höhle.
Leider reichte diese nur für das Köpfchen und auch mit Zurren und Zerren gab die Wolldecke nicht mehr her.
Dann musste wieder der Maunzeschalter her!
MAUNZ!MAAAAAUNZ! MAAAAHAAAAUNZ!
Und sie gab erst wieder Ruhe, als ich mich zu ihr gesetzt hatte und wir beide zusammen eine Höhle gebaut hatten, in der sie schlafen, schnurren und mit den Pfoten klappen konnte.
Ach, is sie nich ne süße Maunz?
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