In den geheimen Ecken des Münsterlandes finden sich moosteppichbedeckte Wiesen, mit verrottenden Zäunen und einer ganz eigenen Welt, in der man gerne für eine kurze Zeit so klein wie eine Ameise wäre. Dann könnte man sich mal mit einer Machete durch den Dschungel schlagen...
Ach, ich wär auch manchmal gern ein Käferchen. Son blauschimmerndes Krabbeljuwel, das so aussieht als würde es farblich garnicht in diese herbstwaldfunkelnde Welt gehören.
Leicht verrückte Farbdesigner schieben dem kleinen Krabbeljuwel dann ein komplementärfarbenes Blatt unter ...nur damits besser aussieht. Das ist dann auch eine Art von Bild(motiv)bearbeitung. ;)
Der Herbst ist noch nicht überall angekommen, aber das Funkeln schleicht sich in jede Ecke und hinter jede Biegung der Bever.
Manchmal muss man die Kamera in Bodennähe halten um einmalige Blickwinkel zu entdecken.
Oh, jaa!
Ich danke dem Erfinder des Makroobjektives für die Eintrittskarte in diese Herbstwaldfunkelwelt!
Wenn die Sonne verschwunden ist, dann reihen sich die Bäume einheitsgleich nebeneinander und wirken unscheinbar. Aber sobald nur der kleinste Sonnenstrahl auf ein Blatt trifft, sieht man Farbspiele die sich nie zu gleichen scheinen.
Und mit einem kleinen Sonnenstrahl gehen überalle bunte Lichter an...
Und mit einem kleinen Sonnenstrahl gehen überalle bunte Lichter an...
Und wie kleine rote Lichtlein leuchten dann auch die letzten Brombeeren...ach wie schön wäre es, wenn sie im Dunkeln glimmen und glühen würden.
Berauscht vom Glitzern und Funkeln, ging es über die feucht matschige Wiese wieder zurück. Die Wolken zeigten sich gnädig und warteten mit dem nächsten Regenguss bis wir wieder zu Hause waren.
Ich will mehr davon, vom Herbstwaldfunkeln!
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