Wir schreiben Tagebuch, die Texte kopiere ich hier einfach mal rein und ergänze sie mit ein paar Bildern. Da wir aber zu Hause auch noch was zu erzählen haben wollen, gibt es hier nur so ca. jeden zweiten, dritten oder vierten Tag einen Tagebucheintrag... Und da auch nicht jeder Campingplatz WIFI hat, kann es auch zu einigen Zeitverzögerungen kommen. Trotzdem allen viel Spaß beim Lesen!
Zu den ersten Tagen kann ich nur sagen:
-Guter Flug mit oller Erkältung
-schönes Hotel für die erste Nacht
-Jetlag, jucheee
-erstes Steak vom Grill, olé!
-Wohnmobil is erste Sahne und wird von uns "Werner" genannt
-canadische Essensportionen sind megagigantisch und Sportspubse in Kanada sind laut
-die zweite Nacht verbrachten wir im Hotel Petri&Döhring
-Guter Flug mit oller Erkältung
-schönes Hotel für die erste Nacht
-Jetlag, jucheee
-erstes Steak vom Grill, olé!
-Wohnmobil is erste Sahne und wird von uns "Werner" genannt
-canadische Essensportionen sind megagigantisch und Sportspubse in Kanada sind laut
-die zweite Nacht verbrachten wir im Hotel Petri&Döhring
Von Calgary nach Banff
22. Mai 2010
Wir wachten ausgeschlafen um 6:30 Uhr bei Axinia und Björn im Gästebett auf und versuchten uns bis 9 Uhr ruhig zu verhalten. Das Bett war super bequem und die letzte „zivilisierte“ Dusche wurde ausgiebig genutzt. Dann gab es das erste „kanadeutsche“ Frühstück, mit Bagels, zähneknirschend süßen Donuts ohne Loch drin und riesigen Aufschnittpaketen. Zusammen setzten wir uns dann an den Tisch um unsere Route durchzugehen und alles in „da-müsst-ihr-unbedingt-hin“ und „das-schafft-ihr-nicht“ einzuteilen. Anschließend gings dann mal wieder quer durch den verwirrenden Wohnkomplex. Die Wohnung von Axinia und Björn würden wir auch nach dem fünften geführten Weg nie wieder finden.
22. Mai 2010
Wir wachten ausgeschlafen um 6:30 Uhr bei Axinia und Björn im Gästebett auf und versuchten uns bis 9 Uhr ruhig zu verhalten. Das Bett war super bequem und die letzte „zivilisierte“ Dusche wurde ausgiebig genutzt. Dann gab es das erste „kanadeutsche“ Frühstück, mit Bagels, zähneknirschend süßen Donuts ohne Loch drin und riesigen Aufschnittpaketen. Zusammen setzten wir uns dann an den Tisch um unsere Route durchzugehen und alles in „da-müsst-ihr-unbedingt-hin“ und „das-schafft-ihr-nicht“ einzuteilen. Anschließend gings dann mal wieder quer durch den verwirrenden Wohnkomplex. Die Wohnung von Axinia und Björn würden wir auch nach dem fünften geführten Weg nie wieder finden.
Na, is da (noch) jemand fotoscheu? ;-)
Nach einem herzlichen Abschied („Ruft an, wenn wir euch aus dem Gefängnis holen müssen!“) gings bei strahlendem Sonnenschein gen Rocky Mountains. Ja, es sieht hier wirklich so aus, wie im Film „Brokeback Mountain“!
Der erste Halt in den Rocky Mountains, am Bow River.
Die schneebedeckten Gipfel kamen immer näher und aus der leicht hügeligen Landschaft wurden dann beinahe unvermittelt riesige Berge. Unser Ziel für diesen Tag, war Banff. Der Ort ist schon seit der Entdeckung der heißen, aber stinkenden Quellen im 19. Jahrhundert ein Touristenort. Kurze Zeit nach der Entdeckung der Quellen, wurde hier der erste Nationalpark gegründet und so gibt es hier schon seit ca. 1880 sanften Tourismus. Der Ort an sich ist relativ klein und voll von Souvenirläden. Nach dem das Navi uns irgendwo in den Ort gelotst hatte, fuhren wir auf der Suche nach dem Information Center nochmal durch die Stadt über die Bow River Bridge und parkten direkt am Fluss
Wie überall an allen touristischen Punkten dieser Welt, hielt nur wenige Minuten später zwei Autos voller Asiaten neben uns! Wundervoll! So muss es sein!
Bevor wir losstiefelten verdrückten wir erst mal die restlichen lochfreien Donuts und ich natürlich den Bagel mit Leberwurst (sonst hätte ich auch garantiert nach zwei Bissen einen Zuckerschock erlitten!!)
Auf dem Weg nach Banff hatten wir kurz nach dem Erwerb eines Annual Nationalparkpasses den ersten Schneeregen an der Scheibe gehabt. Zwischen den Bergen zogen immer wieder Wolkenschwaden und schneiten in der Ferne auf den Kiefern und Tannen ab.Sowas hatten wir noch nie gesehen. Als wir parkten, zogen im Flusstal auch solche Wolken, die jedoch nach dem Kaffeetrinken verschwunden waren. Die Sonner hier wärmt sehr schnell, wenn sie erstmal da ist und wir klatschten uns noch ne Runde Sonnencreme ins Gesicht bevor wir den Fluss entlang zogen. (Es ist wirklich unglaublich, dass der Geruch von Sonnencreme so extrem nach Urlaub riechen kann!!)
Den Fluss entlang und dann über die Bow River Bridge ging es dann nach Banff bis zum Tourist Information Center. Die Dame dort war sehr nett und beömmelte sich aufs herzlichste als wir ihr die Pro-kontra Bärenklingelgeschichten erzählten. Fazit: NUR Klingel reicht nicht. Man sollte ordentlich Krach machen und ab und zu in die Hände klatschen. UND: Ja, es stimmt. Einzigallein auf WAL-Markt Parkplätzen ist das Übernachten im RV (Recreation Vehicle=Wohnmobil) erlaubt. Hier im Nationalpark, also in Banff und Jasper gibt es so ca. 60 Bären die, da es jetzt hier ja Frühling ist alle dichter an den Städten dran sind als sonst im Jahr. Das liegt wohl vor allem daran, da es hier für sie viel zu Fressen gibt (hier gibt es nur bärensichere Mülleimer!!beinahe auch riekesichere..;-) andererseits auch, weil die trächtigen Elchinnen gerne in der Nähe der Städte sind. Nach 19 Uhr sollte man nicht mehr wandern gehen, auch auf den direkten Wegen um die Stadt herum nicht.
Ja.. zum Öffnen die hat in den Schlitz stecken und den Hebel drücken..da passen dicke Bärentatzenn nämlich nicht rein. HAH!
Da wir aufgrund der SCHÖNEN Erkältung sowieso noch etwas platt waren, gingen wir noch etwas durch die Stadt zurück zur Brücke und dann ein Stückchen den Berg hoch. Die Cascade Gardens waren jedoch durch die Jahreszeit nicht so sehenswert und wir gingen weiter Richtung Bow River Falls und dem berühmten Banff Spring Hotel.
Da wir aufgrund der SCHÖNEN Erkältung sowieso noch etwas platt waren, gingen wir noch etwas durch die Stadt zurück zur Brücke und dann ein Stückchen den Berg hoch. Die Cascade Gardens waren jedoch durch die Jahreszeit nicht so sehenswert und wir gingen weiter Richtung Bow River Falls und dem berühmten Banff Spring Hotel.
Das alte Haus vor den Cascade Gardens.. und ich laufe da mal so dekorativ durchs Bild..
Da wir den Weg an der Straße genommen hatten mussten wir irgendwann links in einen kleinen Weg abbiegen um wieder an den Fluss zu kommen. Nach wenigen hundert Metern parallel zur Straße wollten wir diese überqueren und blieben dann wie angenagelt stehen, weil auf der anderen Seite eine Walpiti (Elch)kuh stand. Nach einem kurzen innerlichen „WAAAAAAAH!“ blieb ich bewegungslos stehen, während Stefan schnell die Kamera rausholte.
Da wir den Weg an der Straße genommen hatten mussten wir irgendwann links in einen kleinen Weg abbiegen um wieder an den Fluss zu kommen. Nach wenigen hundert Metern parallel zur Straße wollten wir diese überqueren und blieben dann wie angenagelt stehen, weil auf der anderen Seite eine Walpiti (Elch)kuh stand. Nach einem kurzen innerlichen „WAAAAAAAH!“ blieb ich bewegungslos stehen, während Stefan schnell die Kamera rausholte.
Wapiti, Elchkuh..was auch immer auf jeden Fall irgendein großes, wildes Tier!
Wir waren nur ca. 30-40 Meter von den nächsten Häusern entfernt und hielten uns dicht an die Bäume, und blieben im gleichen Abstand zur Wapiti (Elchin). Die überquerte dann die Straße, auf der die Autos stehenblieben und verschwand dann im Wald. Als wir Richtung der Wohnhäuser blickten, sahen wir noch eine weitere etwas kleinere Elchin, wie man allerdings bei solchen Begegnungen 30-100 Meter Abstand zu den Tieren einhalten soll, wie im (deutschen) Prospekt aus dem Touristinfo beschrieben ist mir wirklich schleierhaft. Naja, vielleicht waren wir einfach zu leise?!
Wir waren nur ca. 30-40 Meter von den nächsten Häusern entfernt und hielten uns dicht an die Bäume, und blieben im gleichen Abstand zur Wapiti (Elchin). Die überquerte dann die Straße, auf der die Autos stehenblieben und verschwand dann im Wald. Als wir Richtung der Wohnhäuser blickten, sahen wir noch eine weitere etwas kleinere Elchin, wie man allerdings bei solchen Begegnungen 30-100 Meter Abstand zu den Tieren einhalten soll, wie im (deutschen) Prospekt aus dem Touristinfo beschrieben ist mir wirklich schleierhaft. Naja, vielleicht waren wir einfach zu leise?!
Bald darauf trafen wir wieder auf Touristen (Asiaten!) und den Weg zum Wasserfall. Zu der
weiteren halben Stunde kann man eigentlich kaum noch was sagen, sondern muss sich einfach die Bilder ansehen.
weiteren halben Stunde kann man eigentlich kaum noch was sagen, sondern muss sich einfach die Bilder ansehen.
Treppen-Wanderpfad-Dingens zu den Bow River FallsStefan, ich und das Banff Springs Hotel alias "Harry Potter Pups Hotel"
Da wir auf dem Campingplatz bereits von Deutschland einen Stellplatz reserviert hatten, aber nicht wussten wann wir da sein müssen, machten wir uns langsam auf den Rückweg zum Wohnmobil. Die Reservierung war notwendig, weil dieses WE in Kanada Feiertagswochenende ist. War ja irgendwie klar..alle Kanadier fahren dann zum „ancampen“ in die Wildnis und belegen die Campingplätze bis zum Ultimo! Fein!
Nach knappen 20 Minuten Fahrt durch Wald und Berge erreichten wir „Village One“ oberhalb des Bow Rivers. Leider ein Campingplatz OHNE Hook-up, also ohne Stromanschluss. Das bedeutet für uns, dass wir keine Heizung anmachen und nur über das Kochen etwas Wärme in die Bude bringen können. Sobald wir unseren Platz „F 59“ erreicht und dank der Miniwasserwaage den Kühlschrank bzw. das RV ausnivelliert hatten, enterten wir das RV und merkten, dass wir das erste Mal seit Tagen wieder ganz für uns waren. Dank Restjetlag setzt die Erschöpfung irgendwie immer noch recht plötzlich und spontan ein, so dass wir beschlossen den Tag entspannt zu beenden. Wir kochten uns was zu essen und relaxten mit Buch und Spiel. Anschließend planten wir noch den folgenden Tag und krabbelten um 22 Uhr ins Bett.




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